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TVOK-Turnfahrt Bernbiet 22.-23. Juli 2017

Von Meiringen bis zur Grossen Scheidegg in 2 Etappen

Die Wetterprognosen für das bevorstehende Wanderwochenende wechselten sich täglich ab, die Teilnehmerzahl schrumpfte aufgrund geringer Nachfrage resp. dem bevorstehenden Norwegentrip einiger Klopfiker nochmals zusammen, aber die Vorfreude auf zwei Tage Bewegung zwischen hohen Berggipfeln und rauschendem Quellwasser liess uns trotzdem am Samstagmorgen die Wanderschuhe schnüren und losziehen.

Eine Stunde früher als ursprünglich geplant, erreichten wir Meiringen, von wo wir gemäss Tourenbeschrieb quer durch das Wohnquartier loszogen. So gelangten wir auf kurzem Weg zum Anstieg Richtung Reichenbachfälle. Die Standseilbahn empfiehlt sich bei einer Wiederholung der Tour für die Flip-Flop-Gruppe, wir zogen jedoch den etwas steilen Weg durch den Wald vor und wurden mit tollen Ausblicken in die Bergwelt und über das Haslital verwöhnt. Die mehrstufigen Reichenbachfälle boten ein lautstarkes Naturschauspiel, welches durch die leisen Flügelschläge der vielen Schmetterlinge bereichert wurde.

Im Schatten der Bäume wanderten wir weiter bergaufwärts, der Weg verlief ab dem Berggasthaus Zwirgi mehrheitlich dem Bach entlang und so erreichten wir um die Mittagszeit eine Hochebene, die uns den Blick auf den Rosenlauigletscher freigab. Wenig später standen wir vorm historischen Hotel Rosenlaui, von wo uns der Wegweiser Richtung Gletscherschlucht leitete.

Nach einigen Stunden Marschzeit entschieden wir uns vorm Besuch der Gletscherschlucht zum wohl verdienten Picknick inmitten der vielen Heidelbeersträucher. Gestärkt mit feinen Sandwich und frischem Gemüse erkundeten wir im Anschluss noch die Gletschermühlen in der Schlucht und liessen uns vom herabtosenden Wasser faszinieren. Die kühle Luft zwischen den Felsen war willkommen und so nahmen wir die letzten Höhen- und Längenmeter erfrischt unter die Füsse.

Kurz vorm Restaurant Schwarzwaldalp entdeckten wir dann noch ein passendes Plätzchen, um dem Bad im Bergbach zu frönen. Und nach der äusseren Abkühlung genossen wir im Restaurant Schwarzwaldalp dann auch die innere Abkühlung bei einem feinen Apéro. Die historische Säge mit Wasserrad nahe dem Restaurant ist auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert. Am späten Nachmittag erreichten wir schliesslich unser Tagesziel, die Brochhütte.

Dort wurden wir mit einem leckeren Fleisch-/Käsebrettl` verwöhnt und genossen einen gemütlichen Abend mit der Hüttenwartin. Der Blick zu den umliegenden Berggipfeln wurde durch das heraufziehende Gewitter immer mehr beeinträchtigt und während in den tieferen Lagen gewaltige Regenfälle niedergingen, konnten wir dem Wetterleuchten über dem Horizont zuschauen.

Am nächsten Morgen traten wir gestärkt die nächste Etappe an. Entgegen des ursprünglichen Routenplanes entschieden wir uns aber dazu, den Weg Richtung Hornseeli zu wählen und von dort weiter zur Grossen Scheidegg zu laufen. Anfänglich führte uns der Weg der Fahrstrasse entlang, später wechselte dieser auf die Alpwiesen. Am Hornseeli begrüssten uns nicht nur die pfeifenden Murmeltiere, sondern auch eine Berggemse gab ihr Stell-dich-ein. Zusammen mit der typisch alpinen Blumenvielfalt lag auf knapp 2100 Metern über Meer ein kleines Paradies vor unseren Füssen. Einfach wunderbar!

Vom Hornseeli aus konnten wir auch bereits unser Tagesziel, die Grosse Scheidegg erblicken. Die vorbeiziehenden Wolkenschwaden gaben ab und zu den Blick frei zu Wetterhorn, Eiger und Jungfrau. Das Bergpanorama mit dem Berner Dreigestirn und stahlblauem Himmel blieb uns jedoch an diesem Wochenende leider verwehrt. Wenige Kilometer später erreichten wir die Passhöhe, wo sich Biker, Rennfahrer, Busse, Autos & Wanderer kreuzen. Dort kehrten wir für eine wärmende Suppe im Bergbeizli ein, bevor uns der Bus wieder nach Meiringen zurückbrachte.

Auch rückblickend lässt sich diese Wanderroute für eine Turnfahrt empfehlen, zumal sie durch diverse Hilfsmittel, wie Standseilbahn oder Postauto auch für weniger lauffreudige Teilnehmer attraktiv ist. Diverse Feuerstellen unterwegs bieten die Möglichkeit, sich am Feuer ein Würstchen zu grillieren und die diversen Bergrestaurants laden immer wieder ein, einzukehren.

In diesem Sinne, auf ein anderes Mal, vielleicht dann wieder mit mehr Teilnehmern:-)!

Christoph Renfer & Anja Lippert-Renfer

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